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30.08.2026 12:24
Pflegefragen? Anrufen
Pflegeberatung von Herz & Hand

Pflegeberatung zuhause in Duisburg & Dinslaken

Eine neue Pflegesituation bringt häufig viele Fragen gleichzeitig mit sich. Welche Unterstützung wird benötigt? Welche Pflegeleistungen kommen infrage? Was können Angehörige selbst übernehmen und wobei sollte professionelle Hilfe organisiert werden?

Herz & Hand unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige dabei, die persönliche Situation zu ordnen und sinnvolle nächste Schritte für die Pflege zuhause zu entwickeln.

Beratung dort, wo Pflege tatsächlich stattfindet: Ein Gespräch im häuslichen Umfeld kann helfen, die konkrete Alltagssituation, vorhandene Fähigkeiten und den tatsächlichen Unterstützungsbedarf besser einzuschätzen.

Wann kann eine Pflegeberatung sinnvoll sein?

Nicht erst ein anerkannter Pflegegrad oder eine akute Überforderung sind Gründe, sich mit professioneller Unterstützung zu beschäftigen. Beratung kann bereits dann sinnvoll sein, wenn sich der Alltag verändert und erste Fragen zur Versorgung entstehen.

Neue Pflegesituation

Wenn plötzlich Unterstützung im Alltag benötigt wird und noch unklar ist, wie die Versorgung organisiert werden kann.

Nach Krankenhausaufenthalt

Wenn nach einer Entlassung Pflege oder Unterstützung zuhause erforderlich wird.

Zunehmender Pflegebedarf

Wenn bisherige Hilfe durch Angehörige nicht mehr ausreicht oder schwieriger wird.

Pflegegrad vorhanden

Wenn nach der Einstufung geklärt werden soll, welche ambulanten Leistungen sinnvoll sind.

Angehörige brauchen Entlastung

Wenn Pflege, Beruf und Familie immer schwerer miteinander zu vereinbaren sind.

Versorgung verändert sich

Wenn bestehende Abläufe nicht mehr zur aktuellen Pflegesituation passen.

Was klären wir bei einer Pflegeberatung?

Am Anfang steht nicht die Frage, welche möglichst vielen Leistungen erbracht werden können. Wichtiger ist zunächst, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf zu verstehen.

  • Welche Tätigkeiten kann die pflegebedürftige Person noch selbstständig erledigen?
  • Wo wird bereits regelmäßig Unterstützung benötigt?
  • Welche Aufgaben übernehmen Angehörige?
  • Wo kann ein ambulanter Pflegedienst sinnvoll ergänzen?
  • Werden möglicherweise ärztlich verordnete Pflegemaßnahmen benötigt?
  • Ist zusätzliche Betreuung oder Angehörigenentlastung sinnvoll?
  • Muss die bisherige Pflegeorganisation verändert werden?

Unsere Pflegeberatung – Schritt für Schritt

Ein guter Beratungsprozess soll Orientierung schaffen und nicht zusätzliche Unsicherheit. Deshalb gehen wir die Pflegesituation strukturiert durch.

1

Kontakt aufnehmen

Sie schildern uns kurz, worum es geht und welche Unterstützung möglicherweise benötigt wird.

2

Situation besprechen

Wir betrachten gemeinsam die persönliche Pflege- und Alltagssituation.

3

Bedarf strukturieren

Wir klären, wobei Unterstützung benötigt wird und welche Aufgaben bereits übernommen werden.

4

Möglichkeiten erklären

Wir erläutern, welche ambulanten Pflege- und Unterstützungsleistungen zur Situation passen können.

5

Versorgung planen

Wenn Herz & Hand unterstützen soll, wird gemeinsam besprochen, wie eine Versorgung aussehen kann.

6

Bei Bedarf anpassen

Verändert sich die Pflegesituation, kann auch die Versorgung neu betrachtet werden.

Warum Beratung zuhause hilfreich sein kann

Ein telefonisches Gespräch kann wichtige erste Fragen klären. Die tatsächliche Pflegesituation wird jedoch häufig erst im häuslichen Umfeld vollständig sichtbar.

Alltag realistisch betrachten

Bewegungsabläufe, Wohnsituation und alltägliche Herausforderungen werden greifbarer.

Pflegebedürftige einbeziehen

Die Beratung findet in einer vertrauten Umgebung statt, in der sich viele Menschen sicherer fühlen.

Angehörige beteiligen

Pflegende Angehörige können ihre Erfahrungen und Fragen direkt in das Gespräch einbringen.

Konkrete Lösungen besprechen

Unterstützung lässt sich auf die tatsächliche Situation zuhause abstimmen.

Welche Pflegeleistungen können nach der Beratung relevant sein?

Je nach Pflegesituation können unterschiedliche Leistungsbereiche infrage kommen. Es muss nicht immer das vollständige Leistungsspektrum eines Pflegedienstes benötigt werden.

Grundpflege

Unterstützung beispielsweise bei Körperpflege, Ankleiden, Ernährung und Mobilität.

Behandlungspflege

Ärztlich verordnete pflegerische Maßnahmen im häuslichen Umfeld.

Betreuungsangebote

Persönliche Begleitung, Aktivierung und Unterstützung im täglichen Leben.

Verhinderungspflege

Ersatzpflege, wenn eine private Pflegeperson zeitweise verhindert ist.

Angehörigenentlastung

Aufgaben sinnvoll verteilen, damit häusliche Pflege nicht ausschließlich auf einer Person lastet.

Weitere Beratung

Wenn sich Pflegebedarf oder Lebenssituation verändern, können neue Fragen entstehen.

Pflegegrad vorhanden – was nun?

Ein bewilligter Pflegegrad beantwortet noch nicht automatisch, wie die Pflege zuhause praktisch organisiert werden soll.

Zwei Menschen mit demselben Pflegegrad können völlig unterschiedliche Unterstützung benötigen. Deshalb sollte immer betrachtet werden, welche Fähigkeiten vorhanden sind, wo regelmäßig Hilfe gebraucht wird und welche Rolle Angehörige übernehmen möchten oder können.

Der Pflegegrad ist die Einstufung – nicht der Pflegeplan. Die konkrete Versorgung sollte sich an der persönlichen Alltagssituation orientieren.

Noch kein Pflegegrad – trotzdem beraten lassen?

Auch ohne anerkannten Pflegegrad können Fragen zur häuslichen Versorgung entstehen. Beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt, bei zunehmender Unsicherheit im Alltag oder wenn Angehörige bereits regelmäßig helfen.

Eine Beratung kann dann zunächst dabei helfen, den Unterstützungsbedarf zu strukturieren und zu überlegen, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.

Pflegeberatung nach einem Krankenhausaufenthalt

Nach einer Krankenhausentlassung muss häufig innerhalb kurzer Zeit geklärt werden, welche Unterstützung zuhause benötigt wird.

  • Wird Hilfe bei der Körperpflege benötigt?
  • Ist die Mobilität eingeschränkt?
  • Gibt es ärztlich verordnete Behandlungspflege?
  • Welche Aufgaben können Angehörige übernehmen?
  • Ist der Unterstützungsbedarf vorübergehend oder längerfristig?

Frühzeitig planen: Wenn bereits im Krankenhaus absehbar ist, dass zuhause Pflege benötigt wird, sollte die weitere Versorgung möglichst vor der Entlassung organisiert werden.

Beratung für pflegende Angehörige

Angehörige sind häufig diejenigen, die Veränderungen zuerst bemerken, Arzttermine organisieren und einen großen Teil der täglichen Unterstützung übernehmen.

Deshalb gehört bei einer guten Pflegeberatung auch ihre Situation dazu. Es sollte geklärt werden, welche Aufgaben Angehörige realistisch übernehmen können und wo Entlastung erforderlich ist.

Pflege darf auf mehrere Schultern verteilt werden. Professionelle Unterstützung kann Angehörige ergänzen, ohne sie aus der Versorgung auszuschließen.

Was sollten Sie für ein Beratungsgespräch bereithalten?

Es ist nicht notwendig, für das erste Gespräch bereits einen vollständigen Ordner vorzubereiten. Einige Informationen können jedoch hilfreich sein.

  • Informationen über einen vorhandenen Pflegegrad
  • gegebenenfalls vorhandene ärztliche Verordnungen
  • eine Übersicht über regelmäßige Medikamente, wenn dies für die Versorgung relevant ist
  • Informationen über bereits genutzte Pflege- oder Betreuungsleistungen
  • Notizen dazu, wo im Alltag Hilfe benötigt wird
  • Fragen, die Pflegebedürftige und Angehörige unbedingt klären möchten

Welche Fragen sollten Angehörige stellen?

Welche Hilfe brauchen wir wirklich?

Nicht jede mögliche Leistung muss automatisch sinnvoll sein.

Was können wir selbst übernehmen?

Angehörige können weiterhin Teil der Versorgung bleiben, wenn sie dies möchten und leisten können.

Was übernimmt der Pflegedienst?

Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollten klar voneinander abgegrenzt werden.

Was passiert bei Veränderungen?

Wenn der Pflegebedarf steigt, sollte auch die Versorgung neu abgestimmt werden können.

Pflegeberatung in Duisburg

Herz & Hand unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige insbesondere im Duisburger Norden.

Meiderich & Beeck

Beratung und ambulante Unterstützung unter anderem in Untermeiderich, Mittelmeiderich, Obermeiderich, Beeck und Beeckerwerth.

Hamborn

Pflegeberatung unter anderem in Alt-Hamborn, Marxloh, Neumühl, Röttgersbach und Obermarxloh.

Walsum

Persönliche Beratung unter anderem in Aldenrade, Fahrn, Vierlinden, Wehofen und Overbruch.

Pflegeberatung in Dinslaken

Auch in Dinslaken unterstützt Herz & Hand Pflegebedürftige und Angehörige bei Fragen zur ambulanten Versorgung zuhause.

Hiesfeld

Persönliche Beratung zur häuslichen Pflegesituation.

Bruch & Averbruch

Gemeinsame Klärung des individuellen Unterstützungsbedarfs.

Lohberg & Eppinghoven

Information und Beratung rund um ambulante Pflege zuhause.

Dinslakener Innenstadt

Persönliche Pflegeberatung im zentralen Dinslaken.

Allgemeine Pflegeberatung und § 37 Abs. 3 – nicht dasselbe

Auf dieser Seite geht es um die allgemeine Beratung und Orientierung bei einer häuslichen Pflegesituation.

Davon zu unterscheiden ist der gesetzlich geregelte Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI für bestimmte Pflegegeldempfänger. Dieser folgt eigenen gesetzlichen Voraussetzungen und Abläufen.

Warum diese Trennung wichtig ist: Wer grundsätzlich Fragen zur Pflege zuhause hat, muss nicht erst auf einen verpflichtenden Beratungsbesuch warten. Orientierung kann bereits früher sinnvoll sein.

Häufige Fragen zur Pflegeberatung

Wann sollte ich eine Pflegeberatung nutzen?

Beratung kann sinnvoll sein, sobald im Alltag regelmäßig Unterstützung benötigt wird, eine neue Pflegesituation entsteht oder Angehörige unsicher sind, wie die Versorgung organisiert werden soll.

Muss bereits ein Pflegegrad vorhanden sein?

Nein. Auch ohne anerkannten Pflegegrad können Fragen zum Unterstützungsbedarf und zur ambulanten Versorgung besprochen werden.

Kann die Beratung bei uns zuhause stattfinden?

Ja. Herz & Hand berät Pflegebedürftige und Angehörige auch in der häuslichen Umgebung im regionalen Einsatzgebiet.

Können Angehörige beim Gespräch dabei sein?

Ja. Wenn Angehörige in die Pflege eingebunden sind, kann ihre Teilnahme sehr hilfreich sein, um die gesamte Pflegesituation zu betrachten.

Wird bei der Beratung direkt ein Pflegevertrag abgeschlossen?

Das Beratungsgespräch dient zunächst dazu, Bedarf und Möglichkeiten zu klären. Wenn anschließend ambulante Pflege durch Herz & Hand gewünscht und möglich ist, kann die weitere Versorgung gemeinsam geplant werden.

Ist diese Beratung der Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3?

Nicht automatisch. Der Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI ist eine gesetzlich geregelte Leistung mit eigenen Voraussetzungen. Die allgemeine Pflegeberatung dient dagegen der Orientierung und Planung einer Pflegesituation.

Pflegesituation persönlich besprechen

Sie wissen noch nicht genau, welche Unterstützung für Sie oder einen Angehörigen benötigt wird? Dann kann ein persönliches Gespräch der richtige erste Schritt sein.

Pflegedienst Herz & Hand

Tunnelstraße 1
47137 Duisburg

Telefon:
0203 – 57 83 572

Öffnungszeiten:
Mo–Fr: 08:00 bis 18:00 Uhr
Sa: 09:00 bis 14:00 Uhr

Zusätzliche Erreichbarkeit:
Notdienst außerhalb der Öffnungszeiten

Pflegeberatung bei Ihnen zuhause

Erzählen Sie uns, wo Unterstützung benötigt wird. Wir besprechen gemeinsam, welche nächsten Schritte für Ihre häusliche Pflegesituation sinnvoll sein können.

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