Pflegebedürftigkeit bedeutet nicht, dass ein Mensch automatisch seine Selbstständigkeit verliert. Gute ambulante Pflege unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird, und lässt gleichzeitig möglichst viel Raum für eigene Fähigkeiten, Gewohnheiten und Entscheidungen.
Herz & Hand begleitet pflegebedürftige Menschen in Duisburg und Dinslaken dabei, ihren Alltag möglichst lange in der vertrauten häuslichen Umgebung zu gestalten.
Unser Grundgedanke: So viel Unterstützung wie nötig – und so viel Selbstständigkeit wie möglich. Pflege soll Fähigkeiten nicht unnötig ersetzen, sondern vorhandene Ressourcen in den Alltag einbeziehen.
Selbstständigkeit besteht aus vielen kleinen Dingen: selbst entscheiden, den eigenen Tagesablauf mitgestalten, sich soweit wie möglich selbst versorgen oder vertraute Tätigkeiten weiterhin ausführen.
Auch wenn Unterstützung notwendig wird, können viele dieser Fähigkeiten erhalten bleiben. Ambulante Pflege kann dabei helfen, Unterstützung genau dort einzusetzen, wo sie tatsächlich gebraucht wird.
Pflegebedürftige sollen bei Entscheidungen über ihren Alltag möglichst einbezogen bleiben.
Gewohnheiten und persönliche Routinen können Sicherheit und Orientierung geben.
Was noch selbstständig möglich ist, sollte nicht unnötig vollständig übernommen werden.
Professionelle Pflege bedeutet nicht, dass Pflegekräfte jede Tätigkeit vollständig übernehmen. Je nach persönlicher Situation kann Unterstützung ganz unterschiedlich aussehen.
Manchmal reicht es, eine Tätigkeit zu erklären oder bei einzelnen Schritten zu unterstützen.
Pflegekräfte können dort helfen, wo einzelne Bewegungen oder Abläufe nicht mehr allein gelingen.
Ein Teil einer Tätigkeit kann selbstständig erfolgen, während andere Schritte übernommen werden.
Wenn eine Tätigkeit nicht mehr sicher selbstständig möglich ist, kann vollständige Hilfe erforderlich sein.
Entscheidend ist die individuelle Fähigkeit: Unterstützung sollte sich daran orientieren, was ein Mensch selbst noch leisten kann und wobei tatsächlich Hilfe notwendig ist.
Körperpflege gehört zu den persönlichsten Bereichen des täglichen Lebens. Auch wenn Unterstützung notwendig wird, können einzelne Tätigkeiten häufig weiterhin selbstständig übernommen werden.
Beweglichkeit ist ein wichtiger Bestandteil von Selbstständigkeit. Bereits kleine Wege innerhalb der Wohnung können im täglichen Leben eine große Bedeutung haben.
Unterstützung sollte sich deshalb daran orientieren, Bewegungen möglichst sicher zu ermöglichen, anstatt vorhandene Mobilität unnötig zu ersetzen.
Unterstützung entsprechend der vorhandenen Beweglichkeit und Sicherheit.
Sichere Wege und angemessene Unterstützung im vertrauten Wohnumfeld.
Bewegung kann in alltägliche Abläufe eingebunden werden, soweit dies individuell möglich ist.
Menschen haben über viele Jahre eigene Gewohnheiten entwickelt. Frühstückszeiten, Lieblingskleidung, Ruhephasen oder die Art, wie der Tag begonnen wird, sind Teil der persönlichen Lebensgestaltung.
Wenn Pflege notwendig wird, sollte der Alltag deshalb nicht ohne Grund vollständig nach einem fremden Schema organisiert werden.
Pflege findet im Zuhause des Menschen statt. Der Pflegeeinsatz sollte deshalb die persönliche Lebensweise möglichst berücksichtigen und nicht umgekehrt den gesamten Alltag an der Pflege ausrichten.
Lebensqualität hängt nicht nur davon ab, ob pflegerische Aufgaben erledigt werden. Es geht auch darum, sich weiterhin als handelnde Person im eigenen Leben wahrzunehmen.
Ein Pflegegrad allein beschreibt nicht, wie ein Mensch seinen Alltag gestaltet oder welche Unterstützung konkret notwendig ist.
Zwei Personen mit demselben Pflegegrad können völlig unterschiedliche Fähigkeiten, Wünsche und Lebenssituationen haben. Deshalb sollte ambulante Pflege individuell geplant werden.
Was gelingt im Alltag noch ohne Unterstützung?
Wo entstehen Schwierigkeiten oder Sicherheitsrisiken?
Welche Aufgaben sollen professionell übernommen werden?
Verändert sich die Situation, kann die Unterstützung neu angepasst werden.
Grundpflege unterstützt bei grundlegenden Aktivitäten des täglichen Lebens. Dazu können unter anderem Körperpflege, An- und Auskleiden, Ernährung und Mobilität gehören.
Der Umfang der Hilfe sollte sich daran orientieren, was tatsächlich erforderlich ist. So können vorhandene Fähigkeiten weiter genutzt werden.
Beispiel: Wenn ein Mensch den Oberkörper noch selbst waschen kann, aber bei anderen Bereichen Unterstützung benötigt, muss nicht automatisch die gesamte Körperpflege vollständig übernommen werden.
Medizinisch notwendige Maßnahmen können ebenfalls Teil einer Versorgung zuhause sein. Behandlungspflege wird ärztlich verordnet und kann beispielsweise Medikamentengabe, Wundversorgung oder Injektionen umfassen.
Dadurch können notwendige medizinische Maßnahmen im häuslichen Umfeld erfolgen, während der vertraute Alltag soweit möglich erhalten bleibt.
Lebensqualität besteht nicht nur aus Körperpflege und medizinischer Versorgung. Auch persönliche Ansprache, Gesellschaft und sinnvolle Beschäftigung können im Alltag wichtig sein.
Persönlicher Austausch und gemeinsame Zeit.
Vertraute Interessen und vorhandene Fähigkeiten in den Alltag einbeziehen.
Struktur und bekannte Abläufe können Sicherheit unterstützen.
Bei Menschen mit Demenz können vertraute Räume, bekannte Gegenstände und wiederkehrende Abläufe eine besondere Bedeutung erhalten.
Eine ambulante Versorgung ermöglicht es, die Pflege und Betreuung im bekannten Wohnumfeld zu organisieren, soweit dies in der individuellen Situation sicher und sinnvoll möglich ist.
Auch bei Demenz gilt: Nicht nur Defizite betrachten. Erhaltene Fähigkeiten, persönliche Vorlieben und vertraute Routinen sollten weiterhin in den Alltag einbezogen werden.
Angehörige möchten verständlicherweise viele Dinge erleichtern. Dabei passiert es schnell, dass aus guter Absicht Aufgaben vollständig übernommen werden, die mit etwas Zeit oder Unterstützung noch teilweise selbst möglich wären.
Gleichzeitig dürfen Angehörige aber auch ihre eigenen Belastungsgrenzen beachten. Erhalt von Selbstständigkeit bedeutet nicht, dass Familien jede Unterstützung selbst leisten müssen.
Das Ziel ist Balance: Pflegebedürftige sollen ihre Fähigkeiten nutzen können, während Angehörige nicht dauerhaft über ihre eigenen Kräfte hinaus belastet werden.
Selbstständigkeit funktioniert leichter, wenn die häusliche Umgebung den vorhandenen Fähigkeiten entspricht. Schon kleine Veränderungen können Wege vereinfachen und unnötige Risiken reduzieren.
Pflegesituationen verändern sich. Was heute noch gut funktioniert, kann in einigen Monaten anders aussehen. Deshalb sollte Unterstützung nicht starr bleiben.
In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, die häusliche Versorgung erneut zu betrachten und zusätzliche Unterstützung zu organisieren.
Herz & Hand unterstützt pflegebedürftige Menschen insbesondere im Duisburger Norden dabei, ambulante Pflege im vertrauten Zuhause zu organisieren.
Ambulante Unterstützung unter anderem in Untermeiderich, Mittelmeiderich, Obermeiderich, Beeck und Beeckerwerth.
Pflege zuhause unter anderem in Alt-Hamborn, Marxloh, Neumühl, Röttgersbach und Obermarxloh.
Ambulante Pflege unter anderem in Aldenrade, Fahrn, Vierlinden, Wehofen und Overbruch.
Auch in Dinslaken begleitet Herz & Hand Pflegebedürftige und Angehörige bei einer individuell abgestimmten ambulanten Versorgung.
Persönliche Unterstützung im vertrauten Zuhause.
Ambulante Pflege entsprechend der individuellen Lebenssituation.
Unterstützung bei Pflege und Alltag im häuslichen Umfeld.
Ambulante Versorgung im zentralen Dinslaken.
Ja. Ein Pflegegrad bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Alltagstätigkeiten nicht mehr selbstständig möglich sind. Der tatsächliche Unterstützungsbedarf ist individuell sehr unterschiedlich.
Indem nur dort unterstützt oder übernommen wird, wo Hilfe tatsächlich notwendig ist, während vorhandene Fähigkeiten weiter in den Alltag einbezogen werden.
Nein. Der Umfang der Unterstützung richtet sich nach der persönlichen Pflegesituation. Wenn einzelne Tätigkeiten noch selbstständig möglich sind, können diese weiterhin selbst übernommen werden.
Vertraute Abläufe können dazu beitragen, Orientierung und persönliche Lebensgestaltung möglichst lange zu erhalten.
Ja. Wenn sich Fähigkeiten oder Unterstützungsbedarf verändern, sollte auch die ambulante Versorgung erneut abgestimmt werden.
Je nach individueller Situation kann eine ambulante Versorgung auch bei Demenz im vertrauten Zuhause organisiert werden. Entscheidend sind Pflegebedarf, Sicherheit und die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten.
Sie möchten, dass ein Angehöriger möglichst lange selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben kann, benötigt aber bereits Unterstützung? Dann sprechen Sie mit Herz & Hand über eine passende ambulante Versorgung.
Pflegedienst Herz & Hand
Tunnelstraße 1
47137 Duisburg
Telefon:
0203 – 57 83 572
Öffnungszeiten:
Mo–Fr: 08:00 bis 18:00 Uhr
Sa: 09:00 bis 14:00 Uhr
Zusätzliche Erreichbarkeit:
Notdienst außerhalb der Öffnungszeiten
Ambulante Pflege kann dort unterstützen, wo Hilfe notwendig wird, ohne vorhandene Fähigkeiten unnötig zu ersetzen. Wir besprechen mit Ihnen, wie eine passende Versorgung zuhause aussehen kann.
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